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Gute und gesunde Küche mit ''Liebstöckel, Bärlauch & Co.''

Präsentation Kräuterfibel des ''Rhöner Charme'': Dieter Kehl, Vorsitzender des "Rhöner Charme" (rechts), stellte gemeinsam mit Sonja Karlein und Heino Goldbach vom Hotel-Restaurant ''Sonnentau'' das vom Gastronomieverbund herausgegebene Kräuterbüchlein ''Liebstöckel, Bärlauch & Co.'' vor.

"Rhöner Charme" präsentiert Kräuterfibel.

[Fladungen]
Mit pfiffigen Ideen möchte die vor elf Jahren gegründete Kooperation ''Rhöner Charme'' - der länderübergreifende Verbund von rund 60 Gastronomiebetrieben aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön, die sich besonderen Qualitätskriterien verschrieben haben - Gäste kulinarisch verwöhnen, das Bewusstsein der Rhöner Bevölkerung für ihre Region wecken, die heimische Landwirtschaft und ihre Erzeugnisse sowie nachhaltiges Wirtschaften und Umweltbewusstsein fördern.

In diesem Jahr steht die Kräuterküche im Blickpunkt des ''Rhöner Charme''. Passend zum Jahresmotto wurde nun eine kleine Kräuterfibel herausgegeben. Dieter Kehl, Vorsitzender der Wirtevereinigung, freute sich, im Hotel-Restaurant ''Sonnentau'' in Fladungen die Publikation vorstellen zu können.

Auch in Partnerbetrieben in Hessen und Thüringen folgt in diesen Tagen die Präsentation des Kräuterbüchleins. Unter dem Titel "Liebstöckel, Bärlauch & Co" gibt das 32-Seitige, im handlichen Pocketformat erschienene, Werk Einblicke in die Welt heimischer Kräuter. Der interessierte Leser erfährt, dass Kräuter nicht nur zum Verfeinern von Gerichten dienen, sondern darüber hinaus noch jede Menge gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen. Die reichlich bebilderte Fibel gibt Auskunft über Herkunft und Wirkungsweise der Kräuter und enthält obendrein allerlei Rezeptvorschläge für schmackhafte Kräutergerichte, wie zum Beispiel in Weinteig gebackene Salbeiblätter oder Wildschweinrücken mit Meerrettich. Außerdem finden sich Hinweise auf Kräutergärten und Kräuterexperten der Region.

Gerade bei uns in der Rhön wachsen Kräuter sozusagen vor der Haustür, wie Sonja Karlein, Chefin des "Sonnentau", das schon seit vielen Jahren Mitglied im "Rhöner Charme" ist, mit einem Korb voller frisch geschnittener Sträucher belegen konnte. Was vom Laien häufig als Unkraut abgetan wird, entfaltet in der Küche wertvolle Wirkung. Im Gegensatz zu Fertigwürzen aus dem Supermarkt geben die Wildkräuter aus der Natur jedem Gericht seine ganz individuelle Note.

Aus dem für 2005 erstellten Kulinarium des "Rhöner Charme", in dem ein Veranstaltungskalender über die monatlichen Aktionen der Wirtevereinigung informiert, sich die Mitgliedsbetriebe vorstellen und die Küchenchefs unter Berücksichtigung der Erzeugnisse der jeweiligen Jahreszeit kleine Rezeptvorschläge geben, war die Idee zur Kräuterfibel entstanden.

''Kräuter stehen für Natur, Leben und Gesundheit'' erklärte Dieter Kehl, der die Bedeutung des Lebensraums Rhön mit seiner Vielfalt und seiner intakten Naturlandschaft unterstrich. Mit dem Kräuterbüchlein möchte man Gäste wie auch Einheimische noch mehr für die Rhön begeistern. ''Kräuter kennen keine Grenzen, sie wachsen in der bayerischen, der thüringischen und in der hessischen Rhön'' äußerte Kehl, der die länderübergreifende Kooperation der ''Rhöner Charme''-Wirtsleute herausstellte.

Fladungens Stadtoberhaupt Robert Müller begrüßte die Arbeit des Gastronomieverbundes und die länderübergreifend funktionierende Partnerschaft der Mitgliedsbetriebe. Der ''Rhöner Charme'' zeige in vorbildlicher Weise, dass es sich auszahle, wenn man gemeinsam an einem Strang ziehe.

Wie schmackhaft Gerichte mit frischen Rhöner Wildkräutern sein können, durften Bürgermeister Robert Müller, Bernhard Link, Leiter des örtlichen Fremdenverkehrsamtes und Werner Zeise, Fremdenverkehrsreferent am Landratsamt Rhön-Grabfeld im Anschluss an die Kräuterfibel-Präsentation selbst erleben. Sonja Karlein und ihr Bruder Heino Goldbach kredenzten ihren Gästen u.a. knusprig gebratene Kräuter-Kartoffelrösti gefüllt mit mildem Butterkäse und kaltes Roastbeef im Thymianmantel. Die Kräuterfibel ist kostenlos bei den "Rhöner Charme"-Mitgliedsbetrieben erhältlich und soll demnächst auch in den Fremdenverkehrsbüros ausliegen. (eva)